Corona: Wertschätzen, Akzeptieren und Kompetenz zur Risikobereitschaft fortlaufend entwickeln
Im psychotherapeutischen Umgang mit Klienten/Patienten, die sich von den Corona-Regeln eingeschränkt und bevormundet erleben, ist der Therapeut gefordert, einen therapeutischen Umgang mit den Umgangsregeln und der eigenen Position zu finden und angemessen einzubringen. Wie kann der Therapeut hier wertschätzendes Modell sein und gleichzeitig zur Arbeit mit einschränkendem Erleben anregen? Kann die psychotherapeutische Beziehungsarbeit in diesem Setting als Modell für eine neue sensiblere und flexiblere Art des gesellschaftlichen Umgangs mit den Pandemie-Regeln und deren psychosozialen Auswirkungen stehen? Bedarf es gesamtgesellschaftlich einer neuen Kultur der Risikobereitschaft gegenüber als schwierig und schmerzvoll erlebten Erlebensweisen?
